Archiv für Juli, 2017

Kommen wir nun zum Juniorpartner der GroKo, der SPD. Deren Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 trägt den Titel „Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit: Zukunft sichern, Europa stärken“ und umfasst in der PDF-Fassung 88 Seiten.

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Da mittlerweile alle Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017 online sind, werde ich jetzt wieder damit anfangen, diese hier kurz zusammenzufassen (kurz = relativ). Ich fange mit den aktuellen Regierungsparteien an, nämlich CDU und SPD. Als nächstes sehe ich mir die Oppositionsparteien an, also die Grünen und die Linke. Zum Schluss kommen die heißen Kandidaten, die es vermutlich in den Bundestag schaffen werden, also FDP und AfD. Alle Wahlprogramme stammen dieses Mal von dieser Seite auf Bundestagswahl-2017.com.*

Beginnen wir mit der Mehrheitspartei der GroKo, der CDU im Bunde mit der CSU. Das Programm trägt den Titel „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“ und umfasst in der PDF-Version 76 Seiten. Bevor CDU/CSU auf die konkreten Pläne für die kommende Legislaturperiode eingehen, blicken sie zurück auf das bisher Geleistete:

Im Abschnitt Ein gutes Land in dieser Zeit lassen die Parteien Revue passieren über die Erfolge bisher, z.B. Lohn- und Rentensteigerungen, Senkung der Arbeitslosenquote (mit besonderer Hervorhebung der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit in Europa) und die Betonung der Stabilität Deutschlands durch innere und äußere Sicherheit und funktionierender Rechtsstaatlichkeit.

In Gute Zukunft für morgen nennen die Parteien die wichtigsten Themen, an denen sie arbeiten möchten: Wirtschaftswachstum, Klima- und Umweltschutz, Sicherheit, internationale Abkommen und Kooperationen, Soziale Marktwirtschaft und Stärkung der Mitte der Gesellschaft.

In Politik aus Überzeugung bekennen sich CDU und CSU zu ihren christlichen Werten und bekräftigen ihren Willen, sich für Stabilität, Familie und Heimat einzusetzen und gleichzeitig Ideologien und Feindbilder abzulehnen.

Und im Abschnitt Verantwortung für Deutschland betonen die Parteien, dass sie nur Versprechen geben, die sie auch einhalten wollen, dass sie sich als Volksparteien der Mitte sehen, dass sie ohne Nivellierung der Unterschiede auch mit anderen Parteien zusammenarbeiten wollen, und dass sie weiterhin ihre soziale Verantwortung wahrnehmen möchten.

Kommen wir nun zum eigentlichen Wahlprogramm:

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